Alterssparen neu definiert

Ihre Vorsorgebedürfnisse und modernes Finanzwissen fliessen bei den Aare-Strategien ineinander. Das Neue daran: Auf Obligationen dürfen Sie verzichten. Passive Anlageinstrumente dagegen sind ein Muss. Hier erfahren Sie alles über die innovative Schweizer Vorsorgeform für Säule-3a- und Freizügigkeitsgelder.

 

 

Kostengünstig

Wir legen alles auf den Tisch, von Anfang an: Sämtliche Kosten werden transparent und vollständig ausgewiesen. Die jährlichen Gesamtkosten betragen 1 Prozent des investierten Kapitals. Ausgabe- oder Depotgebühren, Transaktionskosten oder Retrozessionen – das alles gibt es bei uns nicht.

Profitabel

Die Performance ist und bleibt natürlich wichtig – dieses Kundenbedürfnis nehmen wir auf und setzen wir konsequent um. Durch diese Anlagestrategie kann an der Entwicklung der Märkte partizipiert werden und so langfristig eine Mehrrendite erwirtschaftet werden.

Flexibel

Zum Zeitpunkt der Pensionierung müssen die Anlagen nicht zwingend verkauft werden.
Der Anlagehorizont kann verlängert und die Anlagestrategie durch einen Strategiewechsel verändert werden. Ebenfalls ist der Wechsel zurück in eine Kontolösung möglich.


Interview: Die Köpfe hinter den Strategien erklären, wies funktioniert

 

«Bei Vorsorgelösungen für die dritte Säule oder Freizügigkeitskonten sind Obligationen kein Muss»

Die Aare-Strategien verzichten in der «Standard»-Lösung vollständig auf Obligationen. Zudem setzen sämtliche Strategien ausschliesslich auf passive Anlageinstrumente. Wieso, erklären die beiden Produktentwickler Franz Feller und Reto Huenerwadel im Interview.

Frage: Die Hypothekarbank Lenzburg lanciert im Bereich der Wertschriftenvorsorge die neuen Aare-Strategien. Was hat Sie dazu bewogen?
Franz Feller: Wir sprechen von der Säule 3a und von Freizügigkeitskonten, also parkiertem Pensionskassenkapital. Traditionellerweise standen den Bankkunden hier Lösungen mit reinen Zinskonten zur Verfügung. Verschiedene Anbieter führen teilweise schon seit über 30 Jahren Anlagevarianten, bei denen das Vorsorgekapital in einen börsengehandelten Mischfonds investiert werden kann. Diese Lösungen werden aber immer weniger als zeitgemäss empfunden.

 






Franz Feller, Leiter Allfinanz und Vorsorge bei der Hypothekarbank Lenzburg

Wieso?
Franz Feller: Mischfonds sind häufig mit der Problematik von Retrozessionen und hohen Kosten belastet. Die Bedürfnisse der Kunden haben sich aber verändert. Performance bleibt selbstverständlich wichtig. Die Kunden legen aber auch immer mehr Wert darauf, dass Vorsorge-Anlagelösungen zusätzlich kostengünstig, transparent und flexibel sind. Der Anlageansatz soll zudem innovativ und damit zeitgemäss sein. Diese Kundenbedürfnisse nehmen wir auf und setzen sie mit den Aare-Strategien konsequent um.

 

Was macht die Hypi in der Wertschriftenvorsorge anders?
Reto Huenerwadel: Es ist unser Ansatz, für jeden einzelnen Kunden ein individuelles Vermögensverwaltungsmandat zu erstellen. Dabei übergeben die Kunden den Anlageentscheid der Hypothekarbank Lenzburg. Bei den Aare-Strategien unterscheiden wir grundsätzlich zwei Varianten. «Standard», die erste Variante, verbindet eine Kontolösung mit einer Aktienkomponente. Das tönt wenig spektakulär, ist aber eine echte Innovation.

 

Das müssen Sie erklären?
Reto Huenerwadel: Wir verzichten in der «Standard»-Lösung vollständig auf Obligationen. Wir sind die erste Bank der Schweiz, die das so umsetzt. Wir glauben, dass Obligationen als Anlageklasse in den kommenden Jahren problematisch sein werden.

 

Wieso?
Reto Huenerwadel: Das aktuelle Tiefzinsumfeld kann nicht ewig andauern. Wenn die Wirtschaft besser läuft, werden die Zentralbanken die Leitzinsen erhöhen. Die USA haben bereits damit angefangen (siehe Grafik 1), Europa wird folgen. Für Obligationenanleihen ist das schädlich, weil die Anleihenkurse fallen, wenn die Zinsen steigen. Das heisst, Anleger werden im steigenden Zinsumfeld auf ihren Obligationenbeständen Kursverluste hinnehmen müssen. Deshalb sind Obligationen kein Muss.

Grafik 1: Die USA haben die Zinsen bereits moderat erhöht, in der Schweiz sind sie noch historisch tief.
Grafik 1: Die USA haben die Zinsen bereits moderat erhöht, in der Schweiz sind sie noch historisch tief.

 

In der «Standard»-Variante der Aare-Strategien spielen festverzinsliche Anlagen also überhaupt keine Rolle?
Reto Huenerwadel: Genau, aber nur wenn man mit festverzinslichen Anlagen im engeren Sinne Obligationen meint. Doch ersetzen wir in der «Standard»-Variante der Aare-Strategien die Obligationen mit einem Zinskonto. Je nach Art der Vorsorgegelder kommt dabei ein 3a- oder Freizügigkeitskonto zum Einsatz und wird damit als Anlagekategorie Liquidität zum verzinslichen Bestandteil der Strategie. Wir bieten die «Standard»-Produkte ab 5000 Franken an.

 

Und welches ist die zweite Variante der Aare-Strategien?
Franz Feller: Die «Passiv»-Linie. Mir ihr verfolgen wir einen klassischen Strategieansatz, bei dem alle gängigen Anlageklassen zum Einsatz kommen, auch Obligationen. Die Innovation bei den «Passiv»-Produkten besteht aber darin, dass wir ausschliesslich mit börsengehandelten Anlagefonds, sogenannten Exchange Traded Funds (ETF) operieren.





Reto Huenerwadel,
Leiter Portfoliomanagement bei der Hypothekarbank Lenzburg

Was bringt das dem Anleger?
Franz Feller: Tiefere Kosten. ETF sind viel günstiger als herkömmliche Mischfonds, die in der Regel aktiv gemanagt werden. Hohe Kosten aber schmälern die Gewinne empfindlich. Die ETF-Lösung bringt Anlegern deshalb einen systematischen Renditevorteil. Die Mindestinvestition bei der Variante «Passiv» beträgt 30'000 Franken (...)


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